Hände weg vom Roten Baum!

Am Abend des 19. Februar 2011 wurde das Jugendfreizeitzentrum Pieschen Nord, betrieben vom Jugendverein Roter Baum e.V. Dresden, von einem Sondereinsatzkommando der Polizei gestürmt. Hintergrund war die Annahme, im Hause würden Straftaten im Zusammenhang mit den Aktivitäten zur Blockade der Naziaufmärsche in Dresden geplant oder koordiniert. Es wurden dabei mehrere im Haus befindliche Personen verletzt, hoher Sachschaden angerichtet und Computer beschlagnahmt. Für die Stürmung und Durchsuchung des Hauses gab es keine gültige richterliche Anordnung. Inzwischen gibt es auch eine Bestätigung der Dresdner Staatsanwaltschaft, dass gegen den Trägerverein keinerlei Ermittlungen im Zusammenhang mit Straftaten laufen.

Gleichwohl gingen die Bilder des Polizeiüberfalls durch die Medien, gleichwohl richteten Politiker der Dresdner FDP und CDU Vorwürfe gegen den Jugendverein, gleichwohl wurde von der Dresdner CDU-Fraktion versucht, per Eilantrag im Dresdner Stadtrat die städtische Förderung des Vereins solange unter Vorbehalt zu stellen, bis der Verdacht einer Beteiligung an Straftaten ausgeräumt sei. Dies ist Rufmord.

Der Jugendverein Roter Baum e.V. beteiligte sich, wie viele Verbände, Parteien, Gewerkschaften, Initiativen und Vereinigungen aktiv am Bündnis „Dresden Nazifrei“ zur Verhinderung der jährlichen Neonaziaufmärsche in Dresden. Im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützte der Verein den Aufruf zu gewaltfreien Blockaden der Aufmarschrouten der Nazis. Für den Roten Baum e.V. ist dies, entsprechend humanistischen Grundverständnisses und seines Wertekanons auch folgerichtig:

„Wir sind uns bewusst, dass jeder Mensch wertvoll ist und die Chance haben muss, sich unabhängig von seiner ethnischen, sozialen und kulturellen Herkunft selbst zu verwirklichen. Deshalb begegnen wir jedem Menschen mit Respekt und Neugier.“

Der Verein existiert seit 1993. Der Rote Baum e.V. betreibt ein Jugendfreizeitzentrum und Stadtteilprojekte in Dresden, außerdem ein Schullandheim im Zittauer Gebirge. Der Rote Baum organisiert und veranstaltet Kinderfeste für Kindergärten und Schulen. Er betreibt ein Demokratieprojekt, ist Entsende- und Empfängerorganisation für den Europäischen Freiwilligendienst „European Voluntary Service“. Über 20.000 Teilnehmer sind seit 1993 in Ferienlager des Vereins gefahren. Mehr als 5.000 Jugendliche und ihre Familien nahmen an den vom Roten Baum ausgerichteten Jugendweihen teil und besuchten im Vorfeld dazu ca. 1.500 Bildungsveranstaltungen im Themenspektrum Kunst, Kultur, Medien, Wissenschaft, Politik.

Bibliothek, Cyber4kids, Schultheater Dresden, Bandprobenraum, Klettergruppe, Bildungsfahrten, Teamleiterschulungen und Jugendverbandsarbeit sind weitere Projekte des Vereins. Dafür arbeiten beim Verein zehn fest angestellte Mitarbeiter, vier Auszubildende sowie Dutzende ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer.

Wir, die Unterzeichner, wenden uns schärfstens gegen jeden Versuch, diesen renommierten Träger der Jugendhilfe zu kriminalisieren, seinen Ruf zu schädigen und damit das Vertrauen der Kinder, Jugendlichen und ihrer Eltern zum Verein zu zerstören. Wir fordern die Dresdner CDU und FDP auf, ihre Kampagne gegen den Verein sofort einzustellen!

Dresden hat ein Nazi-Problem, nicht nur im Februar. Der Rote Baum e.V. war und ist ein wichtiger Streiter und Bündnispartner für alle, die dies nicht hinnehmen wollen – und zwar an jedem Tag im Jahr, mit ganz praktischer, an humanistischen Werten orientierter Jugendarbeit.
Hände weg vom Roten Baum!

Ich / Wir unterstütze(n) diesen Aufruf!
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25 Antworten auf „Hände weg vom Roten Baum!“


  1. 1 Robert Scholze 08. März 2011 um 21:18 Uhr

    Dem stimme ich zu!

    LG an alle Mitstreiter, Robert Scholze

  2. 2 Eva-Maria Stange 11. März 2011 um 12:23 Uhr

    Als Jugendweihereferentin des Roten Baum unterstütze ich diesen Protest, da mit der Kriminalisierung die gute Jugendarbeit beschädigt wird und viele Eltern und Jugendliche verunsichert.

  3. 3 Ronald Loose 11. März 2011 um 12:25 Uhr

    Es muss in Dresden endlich Konsens werden, sich über alle Partei- und „Lager“-Grenzen hinweg den regelmäßigen Naziaufmärschen mit allen legalen Mitteln entgegenzustellen. Eine unbegründete Kriminalisierung einzelner Gruppierungen ist dagegen Wasser auf die Mühlen der Nazis!

  4. 4 Mellmann, Patricia 11. März 2011 um 12:25 Uhr

    Wir brauchen euch!

    Solidarische Grüße.

  5. 5 Christian Stoebe 11. März 2011 um 12:26 Uhr

    Für mehr Demokratie in Sachsen!

  6. 6 Maksymilian Markieton 11. März 2011 um 12:26 Uhr

    Als Studierender der Sozialen Arbeit finde ich es ein Unding, einen ideologischen Rundumschlag auf dem Rücken einer Organisation der Jugendhilfe auszutragen, nur um sich zu profilieren. Deshalb unterstütze ich Ihren Aufruf!

  7. 7 Andrea Scholz, AG Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. 11. März 2011 um 12:27 Uhr

    Mir ist die Arbeit des „Roten Baums“ bekannt und ich solidarisiere mich mit dem Aufruf „Hände weg vom Roten Baum“.

  8. 8 Hausprojekt RM 16 11. März 2011 um 12:29 Uhr

    Unsere Reaktion auf die Durchsuchung: Hausprojekt sagt Begehung durch LKA ab.

  9. 9 Radio-Initiative Dresden e.V. 11. März 2011 um 12:30 Uhr

    Auch wir haben das Bündnis Dresden Nazifrei unterstützt, werden öffentlich gefördert und sind damit in einer ganz ähnlichen Lage wie der rote Baum. Engagement gegen Nazis darf nicht kriminalisiert werden!

  10. 10 Alternatives Zentrum Conni 11. März 2011 um 12:32 Uhr

    Das AZ Conni solidarisiert sich mit dem Jugendverein Roter Baum e.V. und wendet sich entschieden gegen jegliche Versuche der Diffamierung und Kriminalisierung durch die CDU- und FDP-Stadtratsfraktionen.
    Wir lehnen in aller Schärfe den letzten Eilantrag der CDU-Stadtratsfraktion ab. Dieser beinhaltet die Forderung, die Fördergelder der Stadt Dresden an den Roten Baum e.V. nur unter Widerrufsvorbehalt auszuzahlen. Die CDU-Stadtratsfraktion argumentiert in ihrem Eilantrag, dass am 19.2. 2011 auch das Jugendhaus des Roten Baum e.V. durch das LKA durchsucht wurde und somit davon auszugehen sei, dass der Rote Baum e.V. „materiell und personell in die extremistischen Übergriffe verwickelt ist.“ (PM 02.03.2011)
    Wir halten diese Argumentation für haltlos und sehen darin eine Diffamierung des Jugendvereins Roter Baum e.V., der als freier Träger der Dresdner Jugendhilfe langjährig anerkannte und engagierte Kinder- und Jugendarbeit in dieser Stadt betreibt.
    Der Jugendverein Roter Baum e.V. hat dem „Bündnis Dresden Nazifrei“ Räume zur Verfügung gestellt und reiht sich damit in eine Vielzahl von Initiativen ein, die zum 19. Februar den friedlichen Protest gegen den größten europäischen Naziaufmarsch aktiv unterstützt haben. Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat inzwischen auch bestätigt, dass gegen den Jugendverein Roter Baum e.V. keine Ermittlungen im Zusammenhang mit Straftaten laufen.
    Wir als AZ Conni unterstützen die Erklärung des Roten Baum e.V. „Hände weg vom Roten Baum!

  11. 11 Peter Streubel 11. März 2011 um 12:33 Uhr

    Die aktuelle Diffamierungskampagne gegen den Roten Baum e.V. stellt einen neuerlichen Vorstoß der Konservativen gegen kritische Jugendeinrichtungen und Trägervereine dar, wie wir sie bereits aus den 1990er Jahren z.B. gegen das AZ Conni kennen. Menschen, die sich eben nicht damit abfinden wollen, dass diese Stadt, die sich selbstgefällig das Siegel „weltoffen“ aufgedrückt hat, jährlich Gastgeberin für Tausende Neonazis oder – wie in diesem Jahr – rassistischen Demagogen wie Sarrazin ist, sollen kriminalisiert, der Ruf der sie unterstützenden Strukturen beschädigt und deren materielle Grundlage entzogen werden. Dabei verkennen die selbsternannten Hüter_innen der Demokratie vollkommen, dass sie selbst Teil des Problems sind. Neonazis fallen nicht vom Himmel, sie machen sich dort breit, wo sie günstige Bedingungen finden. Die konservative Politik in Sachsen und der Stadt Dresden, die es bzgl. der Zurückdrängung rechter Umtriebe bei Lippenbekenntnissen belässt und durch eine Gedenkkultur, die den von den Nationalsozialisten geschaffenen Opfermythos immer wieder reproduziert, ist eine Einladung an bekennende Neonazis und bietet ihnen direkte Anschlussmöglichkeiten. Jetzt gilt es die Kräfte zu bündeln und zusammenzuhalten, um sich der von CDU & Co. forcierten „Extremismus“-Logik, die die Protagonist_innen menschenverachtender Ideologie und diejenigen, die sich aktiv dagegen zur Wehr setzen, in einen Topf werfen will, wirkungsvoll zu widersetzen. Hände weg vom Roten Baum!

  12. 12 Herbert Effinger 11. März 2011 um 15:12 Uhr

    Ich unterstütze den Aufruf!

  13. 13 Alternatives Jugendzentrum e.V. Chemnitz 11. März 2011 um 17:15 Uhr

    Hände weg vom Dresdner Roten Baum.
    Für einen Roten Baum in Zwickau.

    Solidarische Grüße!

  14. 14 tritratrulala 13. März 2011 um 11:23 Uhr

    Ich hoffe, das alle aufgeklärten Sachsen aus all diesen rechtsoffenen politischen Fehltritten lernen und zur nächsten Wahl darstellen, wem sie Vertrauen und wem nicht.
    Faschismus ist keine Meinung!!! Den alten Antifaschisten werden von unseren „Landeseltern“ Kränze niedergelegt und Straßen benannt. Die neuen Antifschisten werden Kiminalisiert und mit Rechts aufgewogen…. Hellau

  15. 15 Dr. Claudia König 15. März 2011 um 15:26 Uhr

    Im Zusammenhang mit der Kürzung der Gelder im Kinder- und Jugendbereich empfinde ich es als außerordentlich bedauerlich, daß gerade ein Verein, der versucht, viele Aktionen und Projekte ehrenamtlich abzupuffern, und sich sehr für besonders benachteiligte und gefährdete Kinder und Familien einsetzt, in dieser Weise angegriffen wird.

  16. 16 Daniel Ludewig 15. März 2011 um 21:37 Uhr

    Dies hier scheint mir nur ein Exembel der CDU zu sein, eine Probe, wie weit wir sie in ihrer politischen Haltung gewähren lassen. Erst der Rote Baum und morgen? – Der Rest der gesamten politischen Widersacher von dem Verwaltungsapparat.

  17. 17 Antonia Meyer 16. März 2011 um 12:22 Uhr

    Hände weg vom Roten Baum!!

  18. 18 Verena STamm 16. März 2011 um 20:05 Uhr

    Hände weg vom Roten Baum!

  19. 19 Bernd 16. März 2011 um 20:42 Uhr

    Es ist ein Skandal, wie Bündnisse, die sich gegen Antisemitismus, Menschenverachtung und Diktatur stellen, von einer „Demokratischen Staatsmacht“ denunziert werden. Das sich eine solche gesellschaftsfeindliche Gruppierung wieder bilden kann, liegt im Versagen dieser Regierung. Mit scheinheiligen Versprechungen für die Lösung der Probleme der Menschen da zu sein, versucht man, sich eine Machtstellung zu schaffen. Die Schuld an den Problemen bei Gruppen wie Ausländern, Behinderten und Andersdenkenden zu sehen, hat schon einmal einen Nationalismus hervorgebracht. Auch in den Jahren 1928-1933 wurde die Polizei dazu benutzt, aufmarschierende SA zu schützen, in deren Auftrag Kommunisten, Juden und Ausländer zu jagen, zu verhaften, zu foltern und zu töten.
    Aufgewacht – die Geschichte darf sich nicht wiederholen !

  20. 20 Sebastian Krückl 16. März 2011 um 21:03 Uhr

    roter baum muß bleiben.

  21. 21 Robert 16. März 2011 um 21:42 Uhr

    Hände weg vom Roten Baum!!

  22. 22 Robert Enderle 16. März 2011 um 21:56 Uhr

    Die Aktion der Polizei gegen die Einrichtung des Vereins Roter Baum war unnötig und übereilt, die Behandlung der dort Angetroffenen rücksichtslos. Die Polizei sollte sich was schämen. Ebenso diejenigen die ohne Nachzudenken gegen die Einrichtung hetzen. Das Wort rot rechtfertigt nicht die Annahme von Extremisten.

  23. 23 N.Borgmann 17. März 2011 um 12:05 Uhr

    Alleine, dass der Eindruck erweckt wurde, durch die Stürmung des Jugendzentrums, es könnte eine Straftat vorliegen, ist empörend genug. Bei vielen Menschen sind es diese Bilder, die in den Köpfen hängen bleiben und die das Bild von den gewaltbereiten linken Extremisten, so wie es von den Politikern gewünscht wird, prägen.

    Das „Kleingedruckte“, d.h. die Erklärung der Staatsanwaltschaft, dass keine Ermittlung gegen den Trägerverein laufen, erscheint vermutlich als Randnotiz in den Medien und geht in der Flut der allgemeinen Berichterstattung unter.

    Ich unterstütze den Aufruf: Hände weg vom Roten Baum.

  24. 24 Valentina Ohngemach 18. März 2011 um 14:47 Uhr

    ZMO-Jugend e.V. unterstützt den Aufruf: Hände weg vom Roten Baum. Wir sind solidarisch mit allen Jugendverbänden, Initiativen, Parteien, Einzelpersonen, die gegen Nazis protestieren und die Naziaufmärsche in Dresden verhindern wollen.
    „Wir sind uns bewusst, dass jeder Mensch wertvoll ist und die Chance haben muss, sich unabhängig von seiner ethnischen, sozialen und kulturellen Herkunft selbst zu verwirklichen. Deshalb begegnen wir jedem Menschen mit Respekt und Neugier.“ Das sind nicht nur Worte vom Roten Baum, sie handeln so!

  25. 25 Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden 11. April 2011 um 20:34 Uhr

    Solidarität mit dem „Roten Baum“ – Politisch motivierte Eingriffe verhindern!
    Werte Kollegen und Kolleginnen aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe,
    wir, die unten stehenden Kollegen und Kolleginnen bitten Sie hiermit um Ihre aktive Unterstützung und Solidarität für den Jugendverein „Roter Baum“ e.V., welcher in den politischen Auseinandersetzungen über den Umgang mit Rechtsextremismus schamlos als Spielball ausgenutzt wird und öffentlich kriminalisiert wird.
    In der kommenden Stadtratssitzung am 14.04.2011 wird der Antrag der CDU-Stadtratsfraktion bezüglich der vorbehaltlichen Förderung des Jugendvereines „Roter Baum“ e.V. erneut behandelt. Als Hintergrund werden nach wie vor die Vorfälle vom 19.02.2011 benannt. Dazu möchten wir Ihnen die uns bekannten Fakten darlegen:

    1. Dem Jugendverein Roter Baum e.V. liegt ein Schreiben von Seiten der Staatsanwaltschaft vor, dass gegen den Verein keine Ermittlungen geführt werden.
    2. Gegen FDP-Stadtrat Jens Genschmar liegt eine einstweilige Verfügung vor, die öffentlichen Verleumdungen bezüglich des Jugendvereines zu unterlassen, was er augenscheinlich nicht tut, da entsprechende Aussagen nach wie vor auf den Internetseiten der FDP Dresden zu finden sind.
    3. Eine Beschlussfassung im Stadtrat mit einer CDU geführten Mehrheit ohne eine Behandlung im Jugendhilfeausschusses ist unzulässig und verstößt massiv gegen geltendes Recht und gegen die Hoheit des Jugendhilfeausschusses (JHA). Zu der Frage der Kompetenzen des JHA hat gerade das Verwaltungsgericht Dresden eine entsprechendes Urteil gefällt (Az: 7 K 1561/09). Die Verletzung der Rechte des JHA und der Jugendhilfe darf nicht zugelassen werden.

    Dass der Antrag trotz der rechtlichen Unzulässigkeit, nun doch behandelt werden soll kann nur empören und als Angriff auf die Integrität des Vereines, die Geschäfte des Jugendhilfeausschusses und auf unser aller Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Jugendhilfe verstanden werden.

    Uns allen muss bewusst sein, dass hier versucht wird ein politisches Exempel zu statuieren und einen Träger der Freien Jugendhilfe in Bedrängnis zu bringen, der sich konsequent für Mädchen und Jungen und eine demokratische Jugendhilfe einsetzt. Wir brauchen auch in Zukunft eine Jugendarbeit auf der Basis von Demokratie und Fachlichkeit, fern ab von Extremismusklauseln und unverhältnismäßigen parteipolitischen Eingriffen. Deshalb müssen wir jetzt im Sinne einer professionellen Verantwortung Anteilnahme und aktive Unterstützung leisten!

    Es ist mehr als deutlich, dass die aktuelle Situation uns alle betrifft und wir alle eine fachliche Verantwortung haben. Eine politisch derart fragwürdige und rechtlich unzulässige Vorgehensweise kann – wenn sie einmal zugelassen wird – morgen den nächsten Träger der Jugendhilfe treffen.

    - Aktuell geht es um die Existenz eines Jugendhilfeträgers, der den Mut hat sich zu positionieren und seit vielen Jahren anerkannte Jugendarbeit leistet.
    - Es geht auch um Solidarität mit engagierten KollegInnen, deren Integrität und Fachlichkeit in Frage gestellt wird.
    - Letztlich geht es darum, die Jugendhilfe vor weitergehenden ideologiegeleiteten Reglementierungen zu schützen.

    Wir fordern Sie daher auf, Solidarität mit dem Jugendverein „Roter Baum“ e.V. zu zeigen und aktiv zu werden. Dies können Sie tun, in dem Sie die bundesweite Kampagne „Händeweg vom Roten Baum“ sowie die vorhandenen Solidaritätserklärungen unterzeichnen und selbst zur Stadtratssitzung erscheinen. Nutzen Sie Ihre persönlichen Kontakte um aufzuklären und um dem Antrag entgegen zu wirken. Leiten Sie diese Mail an Ihre Kollegen und Kolleginnen weiter. Schützen Sie mit uns im
    Interesse der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine fachlich fundierte und sozialpolitisch engagierte Jugendarbeit und Jugendhilfe.

    Dafür danken wir Ihnen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Prof. Ullrich Gintzel
    Prof. Dr. Herbert Effinger
    Prof. Dr. Friedhelm Peters
    Prof. Dr. Uwe Hirschfeld
    Sigrid Möser
    Björn Redmann
    Andreas Borchert
    Nicole Schuhmann
    Christiane Löffler

    LINKS
    - Bundesweite Unterstützungskampagne „Hände weg vom Roten Baum“:
    http://haendewegvomrotenbaum.blogsport.de/
    - Positionierung des „Kinder- und Jugendring Sachsen“:
    http://www.kjrs-online.de/sites/news.php?VID=164
    - Solidaritätserklärung Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden:
    http://www.aks-dresden.org/solidaritaetserklaerung-des-arbeitskreises-kritische-soziale-arbeit-dresden-aksdresden-
    bezueglich-der-vorfaelle-am-1922011/#c313
    - Presseerklärung Katja Kipping zum CDU-Eilantrag (MdB, Linksfraktion):
    http://www.katja-kipping.de/article/422.dresdner-cdu-betreibt-beschaemende-rufmordkampagne.html
    - Informationen zum letzten Jugendhilfeausschuss mit Bezug zum Jugendverein „Roter Baum e.V.“:
    http://jugendinfoserver.de/templates/tyTP_newsD.php?id=8506&topic=fkp_jugendpolitik
    - Informationen zum Jugendverein „Roter Baum e.V.“, weitere Pressemitteilungen, Solidaritätserklärungen und Fernsehbeiträge:
    http://roter-baum.de

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